Das Hotelzimmer ist so anonym wie seine Schuhe. Beim Betrachten der Hochhäuser, die vom Fenster aus zu sehen sind, überkommt ihn ein Gefühl des Erschlagen-Werdens. Er legt sich dann auf das gemachte Bett und starrt zunächst die Decke an, später schließt er die Augen ganz.
So etwas wie sein Gewissen beginnt in ihm zu wühlen und lässt nichts unangetastet.
Vielmehr laufen die Bilder auf und ab und er weiß, dass es nur Erinnerungen an die Erinnerung sind und atmet.
Aber nicht auf, nur weiter.
Eine Ende wird auch die Nacht nicht bringen, selbst wenn er nun die kleine Kühlschranktür der Minibar aufreißt und diese zur Hälfte leert. Er selbst ist ganz leer.
Aber dafür muss niemand bezahlen.