Donnerstag, 22. November 2012



Das Ende war Shit. Nichtsdestotrotz oder irgendein anderes Wort wie dieses oder jenes schwirrt dann rum aber wird nicht eindeutig, also nicht weiter beachtenswert.
Wo wir sind, was wir tun, alles Oberfläche und wir sehnen uns trotzdem nach Pathos, Ethos und dem ganzen Scheiss, leider wissen wir/glauben wir und sind davon überzeugt, dass das nicht unser Weg ist, sondern der Weg, der von den uns Vorangegangen benutzt wurde, ist.
Also wissen wir eigentlich gar nichts, überhaupt nichts und wollen aufschreiben, was wir denken, das aber ist nicht möglich, weil zu viel möglich ist – so viel wie nie.
Was wir tun, ist: Wir trinken Bier, Gin-Tonic, Vodka-Mitwasweißich, nur um betrunken zu sein. Weil betrunken  zu sein ist gut, ist cool, ist irgendwie erweiternd--…
Wenn das verfickte Technominimalscheisslied zu Ende ist, will ich irgendwas Romantisches hören. Irgendwas, was mir das ozeanische Gefühl bereitet, scheiss auf was wir glauben.
Dann werd ich natürlich gleich abgestempelt, who does give a fuck. Moi non plus. God knows. God can fuck himself.
Ich weine dann ziemlich heftig, weil das Lied meine Seele streichelt. Danach hass‘ ich mich natürlich selbst total, weil der Satz das ist, was wir nicht sein wollen.
That’s what makes us human. Wir sind ja nichts – saufen!!! Wir sind alles, die anderen sind nichts, um uns dreht sich the fuckin‘ Earth, my dear.
I’ll be cold like… was ever. Like you. Ich will dich ja nur küssen und dann mit dir einschlafen, aber von uns wird mehr erwartet.

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